2008 brachte das Unternehmen unter dem Produktnamen „Fruit to Go“ ein neues Konzept auf den Markt. Dieses besteht aus Früchtepüree in 100-g-Beuteln, das in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist und in Packungsgrößen von vier, sechs und zwölf Artikeln geliefert wird. Das Produkt wird am Coroos-Standort Geldermalsen in den Niederlanden erzeugt. Bei der Produktion befinden sich jeweils acht Beutel nebeneinander auf der Fertigungslinie, wo sie mit Püree befüllt und mit einem Polyethylenverschluss versiegelt werden.
Optische Inspektionssysteme prüfen rund um die Uhr auf Verpackungsdefekte Die Prüfung der Beutel auf korrekte Versiegelung ist von entscheidender Bedeutung, da fehlerhafte Verschlusskappen und Siegel zum Austreten, Verderben und Verschmutzen des Produkts führen können. Die könnte Produktrückrufe, Beschädigungen der Marke Coroos und unter Umständen juristische Konsequenzen zur Folge haben. In der Vergangenheit wurde diese zeitraubende Aufgabe von Prüfern ausgeführt. Doch seit der Installation eines CI-Vision-Inspektionssystems von METTLER TOLEDO im März 2011 wünscht sich niemand bei Coroos die alten Zeiten zurück.
Das aus einer Kombination von Kameras, Beleuchtungseinrichtungen und Bildverarbeitungssoftware bestehende System befindet sich am Ende der Fertigungslinie, wo acht Kameras acht Beutel gleichzeitig inspizieren. Anders als das menschliche Auge führt die Maschine rund um die Uhr lückenlose Qualitätsinspektionen aus und kann bei Geschwindigkeiten von bis zu 2.500 Teilen pro Minute eine Vielzahl von Verpackungs- und Produktdefekten erkennen.
Das Risiko senken, dass defekte Produkte den Verbraucher erreichen Alle Beutel, die nicht den Qualitätsstandards des Herstellers entsprechen, weil sie fehlerhaft versiegelt oder ihre Verschlusskappen falsch aufgesetzt sind, werden an der Fertigungslinie ausgeschleust. Dies gibt Coroos die Sicherheit, dass nur optimale Produkte den Kunden erreichen.
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